Spritpreise im Oktober 2026: Was der Tankrabatt gebracht hat, warum Diesel wieder steigt und was 2027 kommt
Rekordpreise Mitte September, 16,7 Cent Tankrabatt seit dem 1. Oktober, Diesel wieder über 2,20 Euro und ein Preisdeckel ab Januar: Wir haben die Preise von 14.700 deutschen Tankstellen ausgewertet. Wie viel vom Rabatt angekommen ist, warum der Westen teurer tankt als der Osten, welche Marken günstig sind und wann Sie tanken sollten.
Der September 2026 war der teuerste Tankmonat, den Deutschland je hatte. Am 16. und 17. September kostete Super E10 im Bundesdurchschnitt vormittags 2,27 Euro, Diesel 2,44 Euro, und wer nach 12 Uhr an die Säule fuhr, zahlte für Diesel bis zu 2,58 Euro. Seit dem 1. Oktober gilt der zweite Tankrabatt des Jahres, ab Januar soll ein staatlicher Preisdeckel folgen, und mittendrin läuft die 12-Uhr-Regel in ihren siebten Monat. Wir haben die Preise von 14.700 deutschen Tankstellen vom 1. September bis zum 15. Oktober ausgewertet und erklären, was in den letzten Wochen wirklich passiert ist, was davon bei Ihnen ankommt, und was Sie jetzt tun können.
📈 Sechs Wochen in einer Grafik
Drei Dinge fallen auf. Erstens der steile Anstieg in der ersten Septemberhälfte: Diesel verteuerte sich vormittags von 2,18 auf 2,44 Euro, 26 Cent in 16 Tagen. Auslöser waren die Sorge vor einer Blockade der Meerenge Bab al-Mandab, der Drohnenangriff auf die saudische Ost-West-Pipeline und das anhaltende russische Exportverbot für Benzin und Diesel. Rohöl der Sorte Brent stieg in dieser Zeit um 17 Prozent auf 107 Dollar. Zweitens der Absturz am 1. Oktober, als der Tankrabatt in Kraft trat. Drittens die beiden Kurven, die seitdem wieder auseinanderlaufen: Super E10 pendelt seit zwei Wochen um 2,11 Euro, Diesel ist vom Tief am 7. Oktober bis zum 15. Oktober um fünf Cent auf 2,23 Euro gestiegen. Brent kostet wieder 105 Dollar, und der Euro ist seit Anfang September von 1,16 auf 1,12 Dollar gefallen, was den Einkauf in Europa zusätzlich verteuert.
| Tag | Super E10 (11 Uhr) | Diesel (11 Uhr) | Brent |
|---|---|---|---|
| 1. September | 2,133 € | 2,179 € | 91 $ |
| 17. September (Rekord) | 2,271 € | 2,437 € | 104 $ |
| 30. September (letzter Tag ohne Rabatt) | 2,178 € | 2,330 € | 97 $ |
| 1. Oktober (erster Tag mit Rabatt) | 2,051 € | 2,195 € | 100 $ |
| 7. Oktober (Tief) | 2,085 € | 2,181 € | 101 $ |
| 15. Oktober | 2,107 € | 2,234 € | 105 $ |
💶 Der Tankrabatt: Was wirklich angekommen ist
Seit dem 1. Oktober und bis zum 31. Dezember 2026 ist die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14,04 Cent je Liter gesenkt, mit der entsprechend niedrigeren Mehrwertsteuer sind das 16,7 Cent je Liter. Der Bundestag hat das am 25. September beschlossen, die Steuerausfälle von rund 2,5 Milliarden Euro tragen Bund und Länder je zur Hälfte. Es ist der zweite Rabatt in diesem Jahr: Von Mai bis Ende Juni galt bereits dieselbe Senkung. Eine Pflicht, die Entlastung an die Kunden weiterzugeben, gibt es nicht. Das Bundeskartellamt schreibt dazu wörtlich: „Eine rechtliche Verpflichtung der Unternehmen die Steuersenkung vollständig weiterzugeben besteht allerdings nicht.“
Wie viel ist also angekommen? Wir haben die Preise aller 14.700 Tankstellen rund um den Stichtag verglichen:
- Um Mitternacht fielen die Preise schlagartig um rund 10 Cent: Diesel von 2,374 auf 2,272 Euro, E10 von 2,228 auf 2,123 Euro.
- Bis 11 Uhr sanken sie weiter auf 2,196 Euro für Diesel und 2,051 Euro für E10. Gegenüber dem Vortag zur selben Uhrzeit waren das 13 Cent weniger, gegenüber Mitternacht fast 18 Cent.
- Nach einer Woche (2. bis 8. Oktober gegenüber 23. bis 29. September, jeweils vormittags) lag Diesel um 18,4 Cent und Super E10 um 14,2 Cent niedriger. Bei Diesel ist also mehr als der volle Rabatt angekommen, weil gleichzeitig die Großhandelspreise nachgaben. Bei Benzin fehlten rund 2,5 Cent.
- Nach zwei Wochen (8. bis 14. Oktober) sind es noch 17,3 Cent bei Diesel und 12,5 Cent bei E10, weil der Ölpreis seit Monatsbeginn um 9 Prozent gestiegen ist.
Ob der Rabatt in den Taschen der Autofahrer oder der Konzerne gelandet ist, lässt sich also nicht an der Zapfsäule allein ablesen, weil sich der Ölmarkt gleichzeitig bewegt. Das Bild ist aber klar: Beim Diesel wurde die Senkung vollständig weitergegeben, beim Benzin zu gut 85 Prozent. Beim ersten Rabatt im Frühsommer war es laut ifo-Institut umgekehrt gewesen, damals kam bei Benzin fast alles an, bei Diesel nur rund 12 Cent. Das Kartellamt will die Weitergabe diesmal erneut „eng begleiten“ und die Erkenntnisse in seine laufenden Verfahren gegen Raffinerien einfließen lassen.
Und noch ein Datum sollten Sie sich merken: In der Nacht zum 1. Januar 2027 kehrt der alte Steuersatz zurück. Wenn der Preisdeckel bis dahin nicht steht, werden die Preise um Mitternacht um bis zu 16,7 Cent springen. Wer am 31. Dezember abends volltankt, spart bei 50 Litern rund 8 Euro.
🕛 Die 12-Uhr-Regel: Der Sprung wird kleiner, die Regel bleibt
Seit dem 1. April dürfen Tankstellen die Preise nur noch um 12 Uhr erhöhen, danach nur noch senken. Was das für Ihren Tankrhythmus bedeutet, haben wir in unserem Artikel zur 12-Uhr-Regel ausführlich beschrieben. Neu ist, was unsere Daten über den Herbst zeigen:
- Der Mittagssprung ist kleiner geworden. In der ersten Septemberhälfte erhöhte eine typische Tankstelle um 12 Uhr um 19 Cent bei E10 und 21 Cent bei Diesel. Seit dem Tankrabatt sind es 16 Cent bei E10 und 17 Cent bei Diesel. Die Regel ist nicht abgeschafft, aber der Aufschlag für Mittagstanker ist um drei bis vier Cent geschrumpft.
- Alle machen mit. An 97 Prozent der Tankstellen ist der Preis um 13 Uhr höher als um 11 Uhr, an jedem einzelnen Tag seit September.
- Vormittags ist am günstigsten. Das bestätigt auch das Bundeskartellamt für das dritte Quartal: Zwischen 11 und 12 Uhr tankte man im Schnitt 4 Cent unter dem Quartalsdurchschnitt, zwischen 12 und 13 Uhr 13 Cent darüber. Ab etwa 18 Uhr liegt der Preis wieder unter dem Durchschnitt.
Die Überwachung läuft inzwischen vollautomatisch: Die Markttransparenzstelle registriert im Schnitt 209.000 Abweichungen im Monat bei 1,28 Millionen Preiserhöhungen, 89 Prozent davon zwischen 11:50 und 12:10 Uhr, und leitet sie an 137 Landes- und Kommunalbehörden weiter, die über Bußgelder bis 100.000 Euro entscheiden. Im September lag die Zahl der Abweichungen um 21,8 Prozent unter der vom April. Die Bundesregierung zieht eine positive Bilanz, weil die Zahl der Preisänderungen von 20 bis 22 auf 6 bis 7 am Tag gesunken ist. Forscher von ZEW und DICE hatten dagegen schon im April berechnet, dass die Margen bei Benzin in den ersten Wochen um rund 6 Cent gestiegen sind, und der Verbraucherzentrale Bundesverband nennt die Regel eine Enttäuschung. Die gesetzliche Überprüfung steht im April 2027 an. Bis dahin gilt: vor 12 Uhr oder nach 18 Uhr tanken, nie dazwischen.
🗺️ Der Westen tankt teurer als der Osten: das Niedrigwasser
Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz sind in diesem Herbst die teuersten Bundesländer, Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt die günstigsten. Bei Diesel liegen zwischen Köln und Berlin knapp 8 Cent, bei Super E10 zwischen Nordrhein-Westfalen (2,154 Euro) und Berlin (2,074 Euro) 8 Cent. Das ist mehr als üblich, und der Grund fließt durch Köln: der Rhein.
Der Westen wird normalerweise über die Rheinschiene versorgt, mit Binnenschiffen aus den Häfen von Rotterdam und Antwerpen und von den Raffinerien am Oberrhein. Das Niedrigwasser des Sommers hat die Frachtraten laut Bundeskartellamt „massiv“ verteuert, an der Engstelle Kaub konnten Schiffe nur mit einem Bruchteil der Ladung fahren. Als dann am 1. Oktober der Tankrabatt kam und alle gleichzeitig tanken wollten, ging in der ersten Oktoberwoche an einzelnen Tankstellen in Köln, Bonn, Koblenz, Mannheim, Heidelberg, Freiburg, Frankfurt und Aschaffenburg zeitweise der Sprit aus, vor allem Diesel. Aral bestätigte „vorübergehende Versorgungseinschränkungen“ im Rheinland. Der Tankstellen-Interessenverband beruhigte: „Es gibt keinen Spritengpass“, nur der Lieferrhythmus komme der Nachfrage nicht hinterher. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde rechnete frühestens Mitte Oktober mit deutlich steigenden Pegeln.
In unseren Daten sieht man den Effekt auch an der Weitergabe des Rabatts: In Berlin und Brandenburg ist Diesel am 14. Oktober abends 19 bis 23 Cent günstiger als am 29. September, in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern nur 12 bis 13 Cent.
🏷️ Welche Marken günstig sind, und was die Tankstelle nebenan kostet
Am 14. Oktober um 19 Uhr, also nach dem Abschmelzen des Mittagssprungs, lagen die großen Marken so (Median je Liter):
| Marke | Tankstellen | Super E10 | Diesel |
|---|---|---|---|
| JET | 686 | 2,089 € | 2,219 € |
| HEM | 395 | 2,099 € | 2,209 € |
| AVIA | 615 | 2,099 € | 2,239 € |
| STAR | 481 | 2,109 € | 2,219 € |
| Esso | 1.066 | 2,109 € | 2,239 € |
| TotalEnergies | 744 | 2,109 € | 2,239 € |
| Shell | 1.646 | 2,119 € | 2,239 € |
| Aral | 2.150 | 2,119 € | 2,249 € |
| Raiffeisen | 432 | 2,139 € | 2,229 € |
| Westfalen | 151 | 2,159 € | 2,269 € |
Zwischen JET und Aral liegen bei E10 drei Cent, bei Diesel ebenfalls drei. Das klingt nach wenig, ist aber bei 50 Litern anderthalb Euro, jedes Mal. Supermarkt-Tankstellen liegen auf JET-Niveau, kleine Ketten wie Sprint oder BayWa noch darunter. Größer als der Unterschied zwischen den Marken ist allerdings der Unterschied innerhalb eines Ortes: In 227 Städten mit mindestens acht Tankstellen trennen die günstigste und die teuerste Tankstelle abends im Median 6 Cent bei E10 und 5 Cent bei Diesel, in größeren Städten wie München, Köln oder Bonn 10 bis 14 Cent. Bundesweit liegen zwischen dem günstigsten und dem teuersten Zehntel der Tankstellen 14 Cent bei E10.
Zwei Dinge haben sich seit dem Frühjahr nicht normalisiert: Diesel ist an 99,8 Prozent der Tankstellen teurer als Super E10, im Median um 13 Cent, obwohl er um 18 Cent niedriger besteuert wird. Und Super E5 kostet weiterhin 6 Cent mehr als E10. Wer E10 tanken darf und es nicht tut, verschenkt drei Euro pro Tankfüllung.
🛢️ Warum Diesel das Problem bleibt
Dass Diesel teurer ist als Benzin, hat mit der Steuer nichts zu tun, sondern mit dem Weltmarkt. Die Internationale Energieagentur schrieb in ihrem Monatsbericht vom 14. Oktober, der Dieselmarkt stehe „unter extremem Druck“, die Versorgung mit Diesel und Heizöl dürfte „bis weit ins Jahr 2027“ knapp bleiben. Die Gründe: Raffinerien im Nahen Osten wurden im Krieg beschädigt, russische Raffinerien durch ukrainische Drohnenangriffe, und Russland hat den Export beider Kraftstoffe verboten. Das Bundeskartellamt misst den Abstand zwischen Rohöl- und Großhandelspreis, und der erreichte bei Diesel am 16. September mit 93,4 Cent je Liter einen neuen Höchststand seit Beginn der Krise.
Die G7-Staaten haben Anfang Oktober beschlossen, 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel aus ihren Notreserven freizugeben, über vier Monate verteilt, und die IEA drängt ihre Mitglieder, dabei Diesel zu bevorzugen. Die US-Regierung erwägt sogar ein Exportverbot für Diesel. Ökonomen erwarten von der Freigabe ein Signal an den Markt, aber keine dauerhafte Entspannung. Für die Zapfsäule heißt das: Solange Brent über 100 Dollar liegt und der Dollar stark bleibt, dürfte Diesel kaum unter 2,20 Euro fallen, Rabatt hin oder her.
🔮 Was 2027 kommt: der Preisdeckel
Der Tankrabatt läuft zum Jahresende aus. Danach, „spätestens zum 1. Januar 2027“, soll ein Spritpreisdeckel nach dem Vorbild Luxemburgs und Belgiens gelten. Das Wirtschaftsministerium arbeitet am Gesetzentwurf. Die Idee: Eine Behörde berechnet regelmäßig einen Höchstpreis für Benzin und Diesel aus den Notierungen für fertigen Kraftstoff, Transport, Lagerung, Steuern und einer festgelegten Handelsmarge. Anders als der Rabatt kostet das den Staat nichts, es soll bei den Margen der Konzerne ansetzen. Der Deckel soll nicht dauerhaft, sondern nur für die Dauer der Krise gelten.
Die Kritik ist breit. Kartellamtspräsident Andreas Mundt warnt: Liegt der Deckel zu hoch, „besteht die Gefahr, dass er selbst zu einem Orientierungspunkt für den Markt wird“, liegt er zu niedrig, drohen Fehlanreize „zulasten der Produktion oder der Versorgung des deutschen Marktes“. ZEW-Präsident Achim Wambach sieht keine überzeugende wissenschaftliche Evidenz, die Wirtschaftsweisen Veronika Grimm und Monika Schnitzer halten Rabatt und Deckel für Hilfe nach dem Gießkannenprinzip und fordern gezielte Direktzahlungen. Wie Luxemburg zeigt, funktioniert ein Deckel technisch durchaus, dort kostete Super am 5. Oktober 1,84 Euro und Diesel 2,06 Euro. Ob er in einem Markt mit 14.000 Tankstellen und fünf dominierenden Konzernen zum Höchst- oder zum Einheitspreis wird, ist die offene Frage des kommenden Winters.
Zwei weitere Weichen sind gestellt: Der nationale CO₂-Preis bleibt 2027 bestehen, der europäische Emissionshandel für Verkehr und Gebäude soll nach dem Stand der EU-Verhandlungen erst 2028 starten. Und die 12-Uhr-Regel wird im April 2027 überprüft.
🌍 Der Blick über die Grenze
Im europäischen Vergleich liegt Deutschland trotz Rabatt im oberen Drittel. Am 5. Oktober, nach dem ersten Rabatt-Wochenende, kostete Super laut Statistischem Bundesamt in Deutschland 2,14 Euro, Diesel 2,24 Euro:
| Land | Super | Diesel |
|---|---|---|
| Polen | 1,52 € | 1,76 € |
| Österreich | 1,84 € | 2,14 € |
| Luxemburg | 1,84 € | 2,06 € |
| Tschechien | 1,85 € | 1,95 € |
| Belgien | 1,96 € | 2,35 € |
| Deutschland | 2,14 € | 2,24 € |
| Frankreich | 2,21 € | 2,36 € |
| Niederlande | 2,43 € | 2,51 € |
Wer in Grenznähe wohnt, spart in Tschechien, Polen und Österreich weiterhin zweistellige Beträge pro Tankfüllung. Wie viel genau, und warum der Abstecher direkt nach 12 Uhr am meisten bringt, haben wir an 13 Grenzübergängen nachgerechnet.
💡 Was Sie jetzt tun können
- Vor 12 Uhr oder nach 18 Uhr tanken. Der Mittagssprung ist mit 16 bis 17 Cent kleiner als im September, aber immer noch 8 Euro pro Tankfüllung.
- E10 statt E5. Sechs Cent Unterschied, fast alle Benziner ab Baujahr 2011 sind freigegeben.
- Die Marke zählt weniger als die Straße. Drei Cent zwischen JET und Aral, aber bis zu 14 Cent innerhalb derselben Stadt. Vergleichen Sie, bevor Sie losfahren.
- Im Westen besonders genau hinschauen. Solange der Rhein niedrig steht, lohnt sich in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz jeder Kilometer Umweg zur günstigsten Tankstelle mehr als anderswo.
- 31. Dezember vormerken. Fällt der Rabatt ohne Nachfolger weg, springen die Preise um Mitternacht um bis zu 16,7 Cent. Abends vorher volltanken.
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📚 Methode und Quellen
- Preise: GasBu, Auswertung von 14.700 Tankstellen in Deutschland (Markttransparenzstelle für Kraftstoffe über Verbraucher-Informationsdienste). Tagesverlauf 1. September bis 15. Oktober 2026 anhand einer Zufallsstichprobe von 1.900 Tankstellen, jeweils der um 11, 13 und 19 Uhr gültige Preis; Stichtagsvergleiche (Tankrabatt, Bundesländer, Marken, Städte) über alle Tankstellen mit aktuellem Preis. Rohöl: Brent-Tagesschlusskurse, Euro-Dollar-Kurs.
- Bundeskartellamt: Quartalsbericht der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe vom 2. Oktober 2026 (Kraftstoff-News: erster Tag des Tankrabatts, Preisverläufe im dritten Quartal, Niedrigwasser, 12-Uhr-Regel) und Informationen zur 12-Uhr-Regelung.
- Gesetze und Beschlüsse: Kraftstoffpreisanpassungsgesetz (KPAnG); Bundestagsbeschluss zur Energiesteuersenkung vom 25. September 2026; Antwort der Bundesregierung zur 12-Uhr-Regel (Drucksache 21/6169); Bundesregierung zu Tankrabatt und Spritpreisdeckel.
- Europäischer Vergleich: Statistisches Bundesamt, Kraftstoffpreise in der EU, Stand 5. Oktober 2026.
- Ölmarkt: Internationale Energieagentur, Oil Market Report Oktober 2026; Beschluss der G7 zur Freigabe von Notreserven, Oktober 2026.
- Studien und Stellungnahmen: ZEW Mannheim und DICE zur Wirkung der 12-Uhr-Regel auf die Margen (April 2026); ifo-Institut zur Weitergabe des ersten Tankrabatts; Verbraucherzentrale Bundesverband; Aussagen von Aral und Tankstellen-Interessenverband zu Lieferengpässen (Oktober 2026) nach Berichten von Handelsblatt und ZDF.
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